Zum Inhalt springen
CECool Erziehen

Themenfeld

Vornamen: Beliebte Namen, Häufigkeit und Bedeutung aus offenen Daten

Vornamen wählen Eltern mit offenen Standesamts-Daten, Klangprobe und Namensrecht: In Rostock und Dortmund führen 2025 Emma, Lina und Milan mit je 39 Vergaben, die Geburt melden Eltern binnen einer Woche beim Standesamt. Weitere Abschnitte erklären Merkmale, Verlauf und Bedeutung von Vornamen.

Vornamen: Beliebte Namen, Häufigkeit und Bedeutung aus offenen Daten
Kurzantwort

Vornamen wählen heißt: Daten lesen, Klang prüfen, Namensrecht beachten. In den offenen Standesamts-Daten aus Rostock und Dortmund führen 2025 Emma, Lina und Milan mit je 39 Vergaben. Die Geburt melden Sie binnen einer Woche beim Standesamt (§ 18 PStG, Stand 21.10.2026). Dieser Überblick bündelt Rangdaten, Verläufe, Namensbedeutung und Regeln.

Woher stammen die Vornamen-Daten auf diesem Portal?

Die Namensdaten stammen aus den offenen Standesamts-Daten der Städte Rostock und Dortmund für die Jahre 2021 bis 2025. Gezählt werden nur Erstnamen. Beide Städte sind zusammengefasst, eine Hochrechnung auf Deutschland findet nicht statt.

Die Datenbasis umfasst 1.282 Vornamen. Für 1.078 davon liegt ein Rang im Datenjahr 2025 vor, weil sie mindestens fünf Vergaben im Zeitraum erreichen (Offene Standesamts-Daten Rostock und Dortmund, Stand 21.10.2026). Namen unter dieser Schwelle bleiben unberücksichtigt, damit einzelne Zufallsfälle keine Rangliste verzerren.

Jede Namensseite nennt Anzahl der Vergaben, Rang, Verlauf über fünf Jahre und die Zahl der Städte in der Datenbasis. Ein Rang beschreibt immer die Lage innerhalb dieser Stichprobe, nicht den Bundesdurchschnitt.

Welche Vornamen sind aktuell am beliebtesten?

Bundesweit führt laut Gesellschaft für deutsche Sprache 2025 Sophia (einschließlich Sofia) mit 1,33 Prozent bei Mädchen und Noah mit 1,48 Prozent bei Jungen. In den Daten aus Rostock und Dortmund liegen Emma, Lina und Milan vorn.

Die GfdS wertete 831.298 Namenseinträge aus, rund 90,9 Prozent der 2025 vergebenen Namen (Berliner Zeitung zur GfdS, Stand 2026). Auf Mädchenseite liegen Emma und Emilia, Mia und Lina. Bei den Jungen liegt Mat(h)eo hinter Noah, Theo stieg von Platz 7 auf 3 und Leo von Platz 12 auf 4.

Spitzenreiter 2025 in der Stichprobe Rostock und Dortmund, Quelle: Offene Standesamts-Daten Rostock und Dortmund, Stand 21.10.2026
VornameVergaben 2025Rang
Emma391
Lina391
Milan391
Noah374
Liam345

Die vollständigen Listen mit Verlauf finden Sie in Vornamen für Mädchen: Beliebte Namen, Häufigkeit und Verlauf, Vornamen für Jungen: Beliebte Namen, Häufigkeit und Verlauf und Beliebteste Vornamen aktuell: Rangliste und Trends aus offenen Daten.

Wie entwickelt sich die Beliebtheit eines Vornamens über die Jahre?

Die Beliebtheit schwankt von Jahr zu Jahr deutlich, auch bei Spitzenreitern. Emma verzeichnet 2021 noch 48 Vergaben, 2024 nur 28 und 2025 wieder 39. Der Fünf-Jahres-Verlauf zeigt daher mehr als der Rang eines einzelnen Jahres.

Ein zweites Beispiel: Mila fällt 2025 mit 27 Vergaben um 17 gegenüber dem Vorjahr, das sind minus 44,7 Prozent (Offene Standesamts-Daten Rostock und Dortmund, Stand 21.10.2026). Solche Ausschläge entstehen schon durch wenige Geburten mehr oder weniger je Stadt.

Bundesweit sinkt zudem die Zahl der Geburten. 2025 kamen rund 654.000 Kinder zur Welt, so wenige wie nie in der Nachkriegszeit (Statistisches Bundesamt, Stand 01.07.2026). Absolute Vergabezahlen sinken dadurch tendenziell, der Rang bleibt der verlässlichere Vergleichswert.

Welche Merkmale zeigen die Vornamen in den Daten?

Zweisilbige Vornamen dominieren: 703 von 1.282 Namen haben zwei Silben, 403 drei Silben und 73 nur eine. Häufigster Anfangsbuchstabe ist M mit 171 Namen, vor A mit 160 und L mit 137.

Nach Geschlecht verteilen sich die Einträge auf 626 männliche, 610 weibliche und 46 Namen, die in der Quelle für beide Geschlechter vergeben sind (Offene Standesamts-Daten Rostock und Dortmund, Stand 21.10.2026). Silben zählt das Portal per Regel, der Wert ist eine Näherung.

Unisex-Namen stehen im Lexikon unter Unisex-Vorname. Der Begriff beschreibt Namen, die Standesämter beiden Geschlechtern zuordnen. Fremdsprachige Schreibweisen wie Sofia und Sophia zählt die GfdS zusammen, die Standesamtsdaten dagegen getrennt.

Was sagt die Namensbedeutung aus?

Die Bedeutung eines Vornamens ist eine sprachwissenschaftliche Deutung, kein belegter Eigenschaftsbefund. Belegbar sind Herkunftssprache und Häufigkeit aus Standesamtsdaten. Deutungen kennzeichnet dieses Portal daher als „wird gedeutet als“.

Namen wie Emil oder Noah besitzen jeweils zwei oder drei Deutungen, weil Wortstämme über Sprachen hinweg gewandert sind. Eine Anleitung zur Quellenprüfung steht in Namensbedeutung verstehen: Herkunft recherchieren und Quellen prüfen. Der Begriff selbst ist im Lexikon als Namensbedeutung definiert.

Für die Namenswahl zählt die Bedeutung als ein Kriterium unter vier: Klang, Schreibweise und Kombination mit dem Nachnamen entscheiden im Alltag häufiger darüber, ob ein Name passt.

Wie gehen Eltern bei der Namenswahl vor?

Eltern wählen am sichersten in fünf Schritten: Liste sammeln, Klang mit Nachnamen sprechen, Schreibweise festlegen, Zweitnamen prüfen, Namensrecht abgleichen. Beide Elternteile bewerten die Liste zunächst getrennt und gleichen sie danach ab.

Checkliste
  • Sammeln Sie 10 bis 15 Namen aus Familie, Listen und Daten
  • Sprechen Sie jeden Namen laut mit dem Nachnamen
  • Prüfen Sie Schreibweise und Verwechslungsgefahr
  • Wählen Sie Rufname und Zweitname getrennt aus
  • Gleichen Sie die Auswahl mit dem Namensrecht ab

Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Hilfe bietet Vornamen aussuchen: Checkliste für werdende Eltern. Der Rufname ist der Name, mit dem das Kind angesprochen wird; der Zweitname ergänzt ihn in der Urkunde.

Welche Regeln gelten beim Standesamt?

Die Geburt eines Kindes muss binnen einer Woche beim zuständigen Standesamt angezeigt werden (§ 18 Personenstandsgesetz, Stand 21.10.2026). Der gewählte Vorname wird dort in die Geburtsurkunde eingetragen.

Seit 1. Mai 2025 gilt ein neues Namensrecht: Ehepaare bilden aus beiden Nachnamen einen Doppelnamen mit höchstens zwei Teilen, und Kinder erhalten ihn auch, wenn die Eltern keinen gemeinsamen Ehenamen führen (Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, Stand 25.04.2025).

Die Begriffe Standesamt, Geburtsurkunde, Namensrecht und Doppelname sind im Lexikon erklärt. Das Standesamt prüft, ob ein Vorname als Name erkennbar ist und das Kindeswohl nicht beeinträchtigt; Ihr Standesamt gibt dazu verbindlich Auskunft.

Wie oft erhalten Kinder in Deutschland zwei Namen?

Die Mehrheit der Kinder erhält genau einen Namen: 63,7 Prozent bekamen 2025 einen, 33,2 Prozent zwei Namen (Berliner Zeitung zur GfdS, Stand 2026). Häufige Zweitnamen sind bei Mädchen Sophie, Marie und Maria, bei Jungen Alexander, Maximilian und Paul.

Regionale Unterschiede bleiben bestehen: Karl und Carl sowie Oskar und Oscar liegen im Osten weiter vorn als im Westen. Wer einen Namen mit zwei Schreibweisen wählt, legt die Variante früh fest, denn das Standesamt trägt exakt die genannte Schreibweise ein.

Hinweis

Allgemeine Information zu Namenswahl und Namensrecht, keine Rechtsberatung. Verbindliche Auskunft zu zulässigen Vornamen, Schreibweisen und Doppelnamen erteilt das zuständige Standesamt. Die Statistik beschreibt zwei Städte und lässt keine Aussage über ganz Deutschland zu.

Häufige Fragen

Welcher Vorname ist in Rostock und Dortmund am häufigsten?

In den offenen Standesamts-Daten für Rostock und Dortmund führen 2025 Emma, Lina und Milan mit je 39 Vergaben. Die Daten zählen nur Erstnamen und beziehen sich auf beide Städte zusammen (Stand 21.10.2026).

Wie groß ist die Datenbasis?

Die Datenbasis enthält 1.282 Vornamen, davon 1.078 mit mindestens fünf Vergaben im Zeitraum 2021 bis 2025 und damit mit Rang im Datenjahr 2025. Namen unter fünf Vergaben bleiben unberücksichtigt (Stand 21.10.2026).

Bis wann muss ein Kind beim Standesamt angemeldet werden?

Die Geburt eines Kindes muss binnen einer Woche beim zuständigen Standesamt angezeigt werden (§ 18 PStG, Stand 21.10.2026). Den Vornamen nennen die Eltern bei der Anzeige, das Standesamt trägt ihn in die Geburtsurkunde ein.

Was änderte sich 2025 im Namensrecht?

Seit 1. Mai 2025 bilden Ehepaare aus beiden Nachnamen einen Doppelnamen mit höchstens zwei Teilen. Kinder können ihn auch erhalten, wenn die Eltern keinen gemeinsamen Ehenamen führen (Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, Stand 25.04.2025).

Wie verlässlich sind Namensbedeutungen?

Namensbedeutungen gelten als Deutungen, weil Herkunft und Wortstamm oft zwei oder drei Erklärungen zulassen. Belegbar sind Herkunftssprache und Häufigkeit aus Standesamtsdaten, Bedeutungen kennzeichnet das Portal als „wird gedeutet als“.

Alle Beiträge dieses Themas

Ratgeber zu diesem Thema:

Begriffe im Lexikon:

Gesamtübersichten: Lexikon mit allen Begriffen, Vornamen mit Namensdaten und Ratgeber mit allen Beiträgen.

Quellen

Offene Standesamts-Daten Rostock (Vornamen von Neugeborenen) und Dortmund (Vornamen Geburten, Datenlizenz Deutschland Zero 2.0), Zeitraum 2021 bis 2025, Stand 21.10.2026. Gesellschaft für deutsche Sprache, Vornamen-Ranking 2025, nach Berliner Zeitung, Stand 2026. Personenstandsgesetz § 18, Stand 21.10.2026. Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, Pressemitteilung zum Namensrecht, Stand 25.04.2025. Statistisches Bundesamt, Geburten 2025, Stand 01.07.2026.

Häufige Fragen

Welcher Vorname ist in Rostock und Dortmund am häufigsten?

In den offenen Standesamts-Daten für Rostock und Dortmund führen 2025 Emma, Lina und Milan mit je 39 Vergaben. Die Daten zählen nur Erstnamen und beziehen sich auf beide Städte zusammen (Stand 21.10.2026).

Wie groß ist die Datenbasis?

Die Datenbasis enthält 1.282 Vornamen, davon 1.078 mit mindestens fünf Vergaben im Zeitraum 2021 bis 2025 und damit mit Rang im Datenjahr 2025. Namen unter fünf Vergaben bleiben unberücksichtigt (Stand 21.10.2026).

Bis wann muss ein Kind beim Standesamt angemeldet werden?

Die Geburt eines Kindes muss binnen einer Woche beim zuständigen Standesamt angezeigt werden (§ 18 PStG, Stand 21.10.2026). Den Vornamen nennen die Eltern bei der Anzeige, das Standesamt trägt ihn in die Geburtsurkunde ein.

Was änderte sich 2025 im Namensrecht?

Seit 1. Mai 2025 bilden Ehepaare aus beiden Nachnamen einen Doppelnamen mit höchstens zwei Teilen. Kinder können ihn auch erhalten, wenn die Eltern keinen gemeinsamen Ehenamen führen (Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, Stand 25.04.2025).

Wie verlässlich sind Namensbedeutungen?

Namensbedeutungen gelten als Deutungen, weil Herkunft und Wortstamm oft zwei oder drei Erklärungen zulassen. Belegbar sind Herkunftssprache und Häufigkeit aus Standesamtsdaten, Bedeutungen kennzeichnet das Portal als „wird gedeutet als“.