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Lexikon

Beikost

Beikost ist die schrittweise Ergänzung der Milchnahrung eines Säuglings durch feste Lebensmittel im ersten Lebensjahr, die Geschmack, Konsistenz und Kauen allmählich einführt.

Beikost
Kurzantwort

Beikost ist die schrittweise Ergänzung der Milchnahrung durch feste Lebensmittel im ersten Lebensjahr. Das Kind lernt dabei neue Geschmäcker, Konsistenzen und das Kauen kennen. Der Beginn richtet sich nach der Entwicklung des Kindes und wird mit der Kinderarztpraxis besprochen. Neue Lebensmittel werden nacheinander eingeführt, damit Reaktionen gut erkennbar bleiben. Beikost ersetzt nicht die Milch, sie ergänzt sie. Das Tempo bestimmt das Kind, Druck oder Zwang verschieben den Prozess nur.

Wodurch unterscheidet sich Beikost von Familienkost?

Beikost bezeichnet die ersten festen Nahrungsmittel, die speziell für den Einstieg in die feste Ernährung gedacht sind. Sie besteht oft aus Brei oder fein zerkleinerten Lebensmitteln. Familienkost ist dagegen das Essen, das die ganze Familie zu sich nimmt, und enthält meist größere Stücke und stärkere Gewürze. Der Übergang erfolgt schrittweise. Zunächst probiert das Kind kleine Mengen vom Familientisch, danach nimmt die Konsistenz zu. Die Unterscheidung hilft bei der Planung, weil Beikost auf die Entwicklung des Kindes abgestimmt werden muss.

Welches Beispiel zeigt die Einführung von Beikost?

Eine Familie beginnt mit einem Löffel Karottenbrei am Mittag. Das Kind verzieht zunächst das Gesicht, probiert den Brei aber ein zweites Mal. Die Eltern bieten das Gemüse in den folgenden Tagen wieder an und fügen danach einen neuen Brei hinzu. Erst wenn das erste Lebensmittel gut verträglich ist, kommt das nächste hinzu. Der Fall zeigt, wie Geduld und Wiederholung die Akzeptanz fester Nahrung fördern. Das Kind bestimmt die Menge, Zwang bleibt aus. Die Familie bleibt dabei gelassen, auch wenn ein Tag wenig gegessen wird. Dieses Beispiel ist ein typischer Fall und keine Erhebung.

Welche Begriffe gehören zur Beikost?

  • Brei: die breiige Konsistenz, mit der feste Nahrung beginnt
  • Milchnahrung: die Muttermilch oder Säuglingsnahrung als Grundlage der Ernährung
  • Verträglichkeit: das Ausbleiben von Beschwerden nach dem Verzehr
  • Kauen: die Bewegung, die das Kind mit fester Nahrung neu erlernt
  • Geschmack: die Vielfalt der Aromen, an die sich das Kind gewöhnt
  • Lebensmitteleinführung: das schrittweise Anbieten neuer Nahrung

Häufige Fragen zu Beikost

Wann beginnt die Beikost?

Der Beginn richtet sich nach der Entwicklung des Kindes und wird mit der Kinderarztpraxis besprochen. Das Kind zeigt Bereitschaft, wenn es aufrecht sitzt und Interesse am Essen der Familie hat.

Kann die Beikost Allergien auslösen?

Neue Lebensmittel werden nacheinander eingeführt, damit Reaktionen eindeutig zuzuordnen sind. Bei Auffälligkeiten oder Vorerkrankungen klärt die Kinderarztpraxis das weitere Vorgehen.

Weiterlesen

Die Vorsorgen im ersten Lebensjahr beschreibt der Begriff U-Untersuchungen. Die Praxis, die Beikost begleitet, erklärt der Begriff Kinder- und Jugendarzt. Den Lebensabschnitt der ersten Jahre zeigt der Pillar Baby und Kleinkind: Alltag, Schlaf und Entwicklung in den ersten Jahren.

Hinweis

Diese Seite bietet allgemeine Informationen zu Ernährung im ersten Lebensjahr und ersetzt keine ärztliche oder ernährungsfachliche Beratung. Den Zeitpunkt und die Auswahl der Lebensmittel besprechen Sie mit der Kinder- und Jugendärztin oder dem Kinder- und Jugendarzt.

Häufige Fragen

Wann beginnt die Beikost?

Der Beginn richtet sich nach der Entwicklung des Kindes und wird mit der Kinderarztpraxis besprochen. Das Kind zeigt Bereitschaft, wenn es aufrecht sitzt und Interesse am Essen der Familie hat.

Kann die Beikost Allergien auslösen?

Neue Lebensmittel werden nacheinander eingeführt, damit Reaktionen eindeutig zuzuordnen sind. Bei Auffälligkeiten oder Vorerkrankungen klärt die Kinderarztpraxis das weitere Vorgehen.

Hinweis

Allgemeine Informationen zu Erziehung und Familienalltag, kein Ersatz für ärztlichen, psychologischen oder pädagogischen Rat. Bei Sorgen um die Entwicklung Ihres Kindes wenden Sie sich an Kinder- und Jugendärztin oder -arzt oder an eine Beratungsstelle.

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